Neue Steuersätze für Kräuter, Gemüsepflanzen und Co

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Seit Jahresbeginn gelten für Gemüsepflanzen, die im Topf verkauft werden, zwei, für Kräuterpflanzen sogar drei unterschiedliche Mehrwertsteuer-Sätze.

Die derzeitige Gesetzeslage sieht für Topfkräuter 3 verschiedene Mehrwertsteuersätze (10 %, 13 % und 20 %) und für Gemüsejungpflanzen 10% bzw. 13% vor, je nachdem in welcher Art das Endprodukt verzehrt wird. Die LK Österreich und der Bundesverband der österreichischen Gärtner machten bereits einen Vorstoß beim BMF, erhielten jedoch den Hinweis, dass die erste Zollklassifizierung Ursache für die Unterschiedliche Einstufung ist und vorerst bleibt. Derzeit laufen die Verhandlungen auf Hochtouren. Die Landwirtschaftskammern und der Bundesverbanrd der Österreichischen Gärtner sind bemüht, diese unsägliche Situation zu beseitigen und mit der nächsten Gesetzesänderung eine Vereinheitlichung zu erreichen. Bis dahin gilt die aktuelle Regelung.

Liebe entsteht zu siebzig Prozent immer dann,
wenn es Hürden zu überwinden gilt.

Arina Tanemura

Es stellt sich die Frage ob dieses Zitat auch in diesem Fall passend ist!?

Für Gemüsepflanzen gelten derzeit folgende USt.-Sätze:

  • Wird später die ganze Pflanze verzehrt (Salate, Kohlrabi, Kraut, Lauch, Zwiebel …) gelten 10 % USt.
  • Werden nur die Früchte der Pflanzen verzehrt (Paradeiser, Paprika, Chilli, Zucchini, Melonen …) gilt 13 % USt.

Siehe Link: Wirschaftsblatt „Das Steuerwunder im Kräutertopf“

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